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Automatisches Storage-Tiering

Optimiert über die unterschiedlichen Modelle und Hersteller hinweg durch dynamische Wahl zwischen schnellen / teuren Laufwerken (z.B. SSDs) und günstigeren Laufwerken mit höheren Speicherkapazitäten

Auto Tiering Icon
  • Keine besondere Festplatten-Hardware erforderlich
  • Arbeitet in Ihrem Datenzentrum sowohl mit vorhandenen Geräten als auch mit neuen, die zukünftig eingesetzt werden
    - Nicht auf einen einzigen Gerätehersteller beschränkt
    - Nicht auf Plattenträger in einem einzigen Gehäuse beschränkt
  • Sie wählen selbst aus, aus welchen Disks jedes Tier besteht (z.B. leistungsfähig, mittlerer Bereich, günstig)
  • Passt sich so an, dass auch hohe Auslastungen Auto-Tiering Whitepaperschnell bewältigt werden
  • Lagert selten benötigte Daten auf kosten-effizientere Laufwerke aus
  • Die Zugriffhäufigkeit ist dafür ausschlaggebend, welche Festplattenblöcke auf ein anderes Tier verlagert werden sollten
    - Ermittelt anhaltend kritische Stellen innerhalb von Dateien oder Datenbanken
    - Arbeitet auf Sub-LUN-Ebene, um eine optimale Granularität zu erreichen
  • Schaltet in besonderen Fällen die automatische Migration aus

Ankündigung: DataCore Software ergänzt seine Speichervirtualisierungssoftware um ein geräteunabhängiges Auto-Tiering Programm

Intelligentes Gleichgewicht aus Kosten und Leistung

Das A und O beim automatischen Storage-Tiering sind die Beobachtung des Lese-/Schreibverhaltens, die Bestimmung der Zugriffshäufigkeit und anschließend das dynamische Verschieben von Informationsblöcken auf das am besten geeignete Speichermedium einer bestimmten Klasse oder eines Tiers. Die Software von DataCore™ SANsymphony™-V verschiebt die am häufigsten gebrauchten Blöcke auf das schnellste Tier, während die am seltensten genutzten Blöcke auf das langsamste Tier zurückgestuft werden. Alles andere kommt in den mittleren Bereich

Es gibt natürlich Ausnahmen, besonders wenn man Hochleistungsspeicher unregelmäßig gebrauchten Inhalten zuordnen muss, wie das bei der Hauptbuchverarbeitung am Quartalsende der Fall ist. In diesen Fällen lassen sich spezielle Inhalte (virtuelle Laufwerke) einem selbst gewählten Tier zuordnen oder die „Affinität“ (vorzugsweise Zuordnung) zu einem bestimmten Tier selbst festlegen. Nur wenn dieses Tier vollständig ausgelastet ist, wird ein Tier einer niedrigeren Klasse gewählt.

Angenommen, die Festplattenkapazität in Ihrem Datenzentrum teilt sich auf drei Klassen von Laufwerken auf:

  • 5% Flash SSD [am schnellsten und teuersten] >> Tier 1
  • 35% SAS HDD [mittleres Segment, preisgünstiger] >> Tier 2
  • 60% SATA HDD [am preisgünstigsten, höchste Kapazität] >> Tier 3

Im Allgemeinen würde man die teuerste SSD-Kapazität nicht für selten benutzte Blöcke verschwenden wollen. Daher wird die DataCore-Software die am seltensten aktiven Inhalte auf die preisgünstigsten, kapazitätsoptimierten Serial ATA (SATA)-Laufwerke verschieben.

Bei Random-Lesezugriffsmustern sollen SSDs 25 bis 100 Mal schneller sein als SAS-Festplattenlaufwerke (HDDs) bei zirka 15 bis 20 Mal höheren Kosten pro Gigabyte. In der Praxis lässt sich mit SSDs die Anzahl der für extreme Random-Lese-/Schreibmuster benötigten HDDs erheblich reduzieren. Eine einzige SSD PCI I/O-Karte kann so viel wie 320 Festplattenlaufwerke bringen. Das bedeutet 300 Mal weniger Hardware, die vorgehalten, gewartet, gekühlt und überwacht werden muss.

Auto Tiering - How it Works