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Thumb „White Paper: Warten auf IO“
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Warten auf IO: Der Tropfen, der das Virtualisierungs-Fass zum Überlaufen brachte

Trotz der steigenden Rechenleistung moderner Multi-Core-Prozessoren und der vielversprechenden Möglichkeiten der Virtualisierung sind bei der Anzahl der gleichzeitig ausgeführten Aufgaben nur relativ geringe Fortschritte zu verzeichnen. Aus diesem Grund müssen wir weitaus mehr virtualisierte Server anschaffen, als wir erwartet hatten.

Bei genauerer Betrachtung stellen wir fest, dass die Hauptursache in virtuellen Maschinen (VMs) mit unzureichender E/A-Kapazität liegt, insbesondere bei rechenintensiven Online-Transaktionsverarbeitungsanwendungen (OLTP), Datenbanken und gängigen E/A-intensiven Workloads. Ihnen steht zwar reichlich Rechenleistung zur Verfügung, doch die Server haben Schwierigkeiten, die Ein- und Ausgabevorgänge zu bewältigen. Dies führt zu dem merkwürdigen Phänomen, dass virtualisierte Anwendungen ins Stocken geraten, während viele Prozessorkerne ungenutzt bleiben.

Wie also können wir die E/A-Leistung genau steigern, um mit dem Rechenbedarf Schritt zu halten und gleichzeitig Kosten zu senken? Dies lässt sich am besten durch parallele E/A-Technologie erreichen, die darauf ausgelegt ist, E/A-Vorgänge gleichzeitig über viele Kerne hinweg zu verarbeiten und so die ungenutzten CPUs zu nutzen. Eine solche Technologie wurde von DataCore Software entwickelt, einem langjährigen Experten für Parallelität im Bereich der Speichervirtualisierung.

In diesem Beitrag werden wir die zugrunde liegende parallele Architektur von DataCore erörtern, wie sie sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt hat und wie sie zu einem deutlich anderen Ansatz führt, um dem Bedarf an IOPS (Eingabe-/Ausgabeoperationen pro Sekunde) in einer softwaredefinierten Welt gerecht zu werden.

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