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Case Study

25 Jahre IT-Betrieb mit ständig verfügbaren Daten bei der Stadt Heidelberg

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Die Stadt Heidelberg am Neckar mit ihren rund 160.000 Einwohnern wurde 1196 erstmals urkundlich erwähnt. Mittlerweile zieht die charmante Universitätsstadt jährlich rund 13,9 Millionen Besucher an. Mit ihrer malerischen Altstadt, dem imposanten Schloss und einer lebendigen Kulturszene bietet die Stadt eine einzigartige Atmosphäre.

Die Herausforderung

Kurz vor der Jahrtausendwende stellte die Stadt Heidelberg ihre gesamte IT auf den Prüfstand. Neben der Bewältigung der zu erwartenden Datenflut durch die zunehmenden digitalen Dienste der verschiedenen Ämter war ein sicherer IT-Betrieb rund um die Uhr eine der Kernanforderungen.

Dadurch rückte der Datenspeicher schnell in den Fokus. Das bisherige Konzept von direkt an die Server angeschlossenen Speichern (DAS) musste aufgegeben werden. Zum einen, um eine höhere Verfügbarkeit gewährleisten zu können, und zum anderen, um Kapazitätssilos zu vermeiden und flexibler mit einem Speicherpool agieren zu können. Im Idealfall sollte ein solcher Pool dynamisch anpassbar sein und nur der Speicherplatz belegt sein, der auch tatsächlich Daten enthält.

Parallel dazu wurden schnellere Speicherzugriffszeiten erwartet, wobei die bereits vorhandenen Systeme aus Kosten- und Nachhaltigkeitsgründen weiterhin genutzt werden sollten. Als vorrangig zu unterstützendes Betriebssystem galt Novell NetWare. Allerdings mussten auch viele fachspezifische Anwendungen auf anderen Betriebssystemen unterstützt werden können.

„Unsere Entscheidung SANsymphony , liegt bereits 25 Jahre zurück. Die damals einzigartigen Eigenschaften und einige neue Funktionen sind auch heute noch von großer Bedeutung für uns, was wir alle zwei Jahre kritisch überprüfen. Bislang konnte uns keine Alternativlösung technisch oder wirtschaftlich von einem möglichen Wechsel überzeugen.“

Dirk Siegmann, Bereichsleiter IT-Infrastruktur
Stadt Heidelberg

Die Lösung

Im Rahmen einer ergebnisoffenen Grundsatzevaluierung wurde blockbasierter SAN-Speicher mit netzwerkbasiertem Dateispeicher (NAS) verglichen. Dabei erwies sich der SAN-Speicher als deutlich flexibler bei der Unterstützung von Anwendungen.

Daher wurden die Angebote einiger Anbieter von SAN-Technologie genauer unter die Lupe genommen. Dabei stach ein Angebot besonders hervor: der damals revolutionäre Ansatz der Speichervirtualisierung mit SANsymphony. Im Rahmen einer sechsmonatigen Testphase wurde alles genauestens geprüft, bevor die Kaufentscheidung getroffen wurde.

Mit der Lösung von DataCore konnten die bereits vorhandenen Datenspeicher weiter genutzt werden. Zudem ermöglichte SANsymphony damals noch sehr seltene transparente Hochverfügbarkeit. Diese sorgte für einen unterbrechungsfreien Geschäftsbetrieb, selbst wenn ein Speicher komplett ausfallen sollte. Darüber hinaus sorgten patentierte Beschleunigungstechnologien für massive Leistungssteigerungen.

Mit SANsymphony wurde zudem SANsymphony Wunsch nach einem Speicherpool erfüllt, der im laufenden Betrieb dynamisch anpassbar ist. Dieser Pool ist darüber hinaus in der Lage, Speicherkapazität bereitzustellen, die physisch jedoch nicht belegt ist bzw. noch nicht vorhanden sein muss – sie kann bei Bedarf einfach später hinzugefügt werden. Eine solche effiziente Speichernutzung wird heute Thin Provisioning .

Die Erstkonfiguration bestand aus zwei SANsymphony in zwei getrennten Räumen des Rathauses der Stadt. Daran angeschlossen waren die vorhandenen Speichersysteme. Der so mit umfangreichen Datendiensten ausgestattete Speicherpool beherbergte anfangs etwas mehr als 100 GB an Daten.

Ergebnisse

  • 100 % Verfügbarkeit über 25 Jahre
  • >5 Generationen von Speicherhardware wurden unterbrechungsfrei ausgetauscht
  • 3 Umzüge von Rechenzentren im laufenden Betrieb
  • RPO und RTO dank CDP massiv gesenkt
  • Für die Zukunft gut gerüstet
Stadt Heidelberg

25 Jahre Stadtentwicklung
“ – Nichts ist so beständig wie der Wandel

Nicht nur die Einwohnerzahl von Heidelberg ist kontinuierlich gewachsen. Während diese in den vergangenen 25 Jahren um mehr als 10 % stieg, stellte die zunehmende Digitalisierung im öffentlichen Sektor die IT vor immer neue Anforderungen. Dies betraf nicht zuletzt das zu verwaltende Datenvolumen. Es beläuft sich mittlerweile auf ca. 350 TB an reinen einmaligen Daten, was einer Steigerung um mehr als den Faktor 3.000 entspricht.

Aufgrund dieses enormen Datenwachstums und der zahlreichen neuen Anwendungen, die unterstützt werden mussten, reichten die ursprünglichen Räumlichkeiten der IT-Abteilung nicht mehr aus. Daher war ein Umzug unvermeidlich, der innerhalb der Räumlichkeiten des Rathauses stattfand. Das Besondere daran? Er erfolgte im laufenden Betrieb und ohne Unterbrechung des normalen Tagesgeschäfts.

Einige Jahre später erfolgte aus denselben Gründen ein weiterer IT-Umzug innerhalb des Rathauses. Auch dieser erfolgte, ohne dass die Nutzer etwas davon mitbekamen. Gleiches gilt auch für einige Hardwareausfälle, die sich in den letzten 25 Jahren zwangsläufig ereignet hatten: Alles funktionierte lückenlos. Allerdings wurden mit den Veränderungen auch die Redundanzen zur Verbesserung der Hochverfügbarkeit immer weiter ausgebaut. Der bislang markanteste Schritt in dieser Hinsicht war im Jahr 2022 der Umzug

eines IT-Raums des Rathauses an einen kilometerweit entfernten zweiten Standort, der über einen leistungsfähigen Netzwerkring mit dem anderen IT-Raum verbunden ist und so für permanente synchrone IT-Dienste und Datenverfügbarkeit sorgt.

Parallel dazu waren natürlich auch die Speichersysteme in die Jahre gekommen, sodass diese nach und nach ausgetauscht wurden. Dies erfolgte ebenfalls im laufenden Betrieb und unter vollständiger Datenübernahme. Insgesamt wurden bis heute bereits fünf Generationen von Speichern verschiedener Hersteller mit ständigen Kapazitätserweiterungen eingesetzt. Derzeit sind Speicher von Dell, Fujitsu und Huawei im Einsatz.

Darüber hinaus betreibt die Stadt Heidelberg eine separate Backup-Installation für ihre regelmäßigen Datensicherungen. Diese werden mit Veeam durchgeführt. Auch hier zahlt sich der Einsatz von SANsymphony . Zum einen durch die Integration von SANsymphony Veeam, was sich positiv in kürzeren Backup-Zeiten in der VMware niederschlägt. Zum anderen durch die kontinuierliche Datenprotokollierung (CDP). Mit CDP lassen sich ungewollte Datenänderungen sekundengenau rückgängig machen. Dadurch ist CDP mittlerweile ein fester Bestandteil der Backup-Strategie der Stadt, da sowohl ein möglicher Datenverlust (RPO) als auch die Wiederherstellungszeit (RTO) deutlich reduziert werden.

Technische Highlights

  • SANsymphony Speichervirtualisierung für verschiedene Speichersysteme verschiedener Hersteller
  • Datenbereitstellung für einige hundert Fachanwendungen der mehr als 30 Ämter
  • Servervirtualisierung mit Microsoft Hyper-V und VMware
  • CDP als fester Bestandteil des Backup-Konzepts
  • Hochverfügbarkeitskonzept des Speichers über zwei Rechenzentren mit einer vierfachen, separaten FC als Ringnetzwerk über 7,4 und 9,6 km
  • Um einzelnen Festplattenausfällen entgegenzuwirken, wird zusätzlich HW-RAID der Speichersysteme eingesetzt
  • Aufbau eines dritten Rechenzentrumsstandorts (synchrone oder asynchrone Anbindung) in Planung

Stadt Heidelberg

Heidelberg ist eine moderne, lebendige Stadt mit historischem Flair und internationalem Charme. Die am Neckar gelegene Wissenschaftsstadt zieht jährlich viele Millionen Besucher an, die von der malerischen Altstadt, dem berühmten Heidelberger Schloss und der ältesten Universität Deutschlands angezogen werden. Das kulturelle Angebot reicht von Museen und Theatern bis hin zu Festivals und Konzerten.

Dank der Lage am Übergang vom Rheintal zum Odenwald mit seinen grünen Hügeln bietet sich hier eine ideale Kulisse für Natur- und Outdoor-Aktivitäten. Heidelberg besticht durch eine harmonische Mischung aus Tradition und Innovation und ist ein beliebter Standort für Wissenschaft und Forschung.

Die Stadt begeistert Einheimische und Gäste gleichermaßen durch ihre Lebensqualität, ihre Weltoffenheit und ihre inspirierende Ausstrahlung.