Von Jon Toigo, Data Management Institute
Leider wurde die Speicherung von Infrastrukturplanern meist nur als Nebensache betrachtet, was zu einer Überdimensionierung und Unterauslastung der Speicherkapazität sowie zu einem Mangel an einheitlicher Verwaltung oder einer ineffizienten Zuweisung von Speicherdiensten zu den Workloads geführt hat, die diese benötigen.
Diese Situation hat zu einem steigenden Kapazitätsbedarf und höheren Kosten im Speicherbereich geführt, die – je nach dem herangezogenen Analysten – zwischen 0,33 und 0,70 Cent pro Dollar ausmachen, der für die Anschaffung von IT-Hardware ausgegeben wird. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Speicherkapazität sprunghaft an – insbesondere in stark virtualisierten Umgebungen.
Fazit: In Zeiten knapper Budgets sticht die Speicherinfrastruktur wie ein Nagel hervor, der nur darauf wartet, mit einem kostensenkenden Hammer eingeschlagen zu werden. Dieser Beitrag untersucht die Gesamtbetriebskosten von Speichersystemen und versucht, Wege aufzuzeigen, wie die Kostenkurve gesenkt werden kann, ohne dabei Abstriche bei der Leistung, Kapazität, Verfügbarkeit und anderen Dienstleistungen zu machen, die Anwendungen und ihre Daten benötigen.