Alfons Michels

Was ist eigentlich Auto-Tiering?

Was bedeutet 12/88 für Auto-Tiering?

Auto-Tiering – ein Begriff, der seit vielen Jahren in der IT verwendet wird, insbesondere im Bereich der Speichertechnologien, aber immer noch von jeder Rechtschreibprüfung als unbekannt markiert wird. Kurz gesagt ermöglicht Ihnen Auto-Tiering, Ihre Daten an optimaler Stelle zu speichern (und später zu lesen). Das passiert vollautomatisch basierend auf vordefinierten Regeln.

In den meisten Rechenzentren existieren heute verschiedene Klassen von Speichermedien, z.B. SATA-Festplatten, SAS-Festplatten und SSDs/Flash. Jede Klasse kann über verschiedene Unterkategorien verfügen, was besonders für SSDs/Flash der Fall ist. Denn es gibt große Unterschiede bei Zugriffsgeschwindigkeit, Kapazität und Preis. Natürlich möchten Sie, dass die am häufigsten verwendeten Daten auf dem schnellsten Speichermedium liegen. Doch leider sind die schnellsten Speicher die teuersten und deshalb nicht im Übermaß vorhanden.

Genau hier kommt Auto-Tiering ins Spiel. Es findet in Echtzeit heraus, auf welche Daten Ihre Anwendungen am häufigsten zugreifen. Diese werden oft als „heiße Daten” bezeichnet. Auto-Tiering platziert oder verschiebt diese selbstständig zum schnellsten Speicher. Das Gleiche passiert mit Medium-Daten, die auf nicht ganz so leistungsfähigen Medien wie etwa Festplatten gespeichert werden; selten verwendete oder archivierte Daten werden in den Low-End-Speicher verschoben. All dies geschieht dynamisch, in Echtzeit, rund um die Uhr und unsichtbar im Hintergrund. Abhängig von Ihrer Datennutzung können die klassifizierten Daten automatisch höher oder niedriger eingeordnet werden. Dies ermöglicht Ihnen den schnellsten Zugriff auf Ihre geschäftsrelevanten Informationen, ohne dass die Gesamtheit Ihrer Geschäftsdaten den teuersten Speicher vollständig belegt.

So weit, so gut. Werfen wir einen Blick auf die 12/88. Diese beiden Zahlen beschreiben den durchschnittlichen Prozentsatz von heißen Daten im Vergleich zu gelegentlich und selten verwendeten Daten. Messungen der DataCore-Supports bei hunderten von realen Kunden haben ergeben, dass im Schnitt nur 12% der Daten eines typischen Kunden echte heiße Daten sind. Die übrigen 88% sind wiederum durchschnittlich von geringerer Bedeutung für den Geschäftsbetrieb.

Was bedeutet das für Sie? Kurz gesagt, wenn Sie zuverlässiges Auto-Tiering einsetzen und die SSD/Flash-Speicher so dimensionieren, dass sie nur 15% Ihrer gesamten Speicherkapazität abdecken, können Sie die maximale Anwendungsgeschwindigkeit für 100% Ihres Business erwarten. Zu schön, um wahr zu sein? Nein, ist es nicht. Je besser Sie unterschiedliche Speicherklassen definieren, sagen wir bis zu 15, desto genauer können Sie Ihre Speicherinfrastruktur an Ihre Geschäftsanforderungen anpassen. Und Geld haben Sie damit auch gespart.

Sie möchten mehr erfahren oder Auto-Tiering einmal live sehen? Vereinbaren Sie eine kurze Live-Demo mit einem der Lösungsarchitekten von DataCore. Wir freuen uns auf Sie.

Autor: Alfons Michels, Senior Product Marketing Manager, DataCore

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