Stefan von Dreusche im Interview bei IT Business


Für den effizienten SDS-Einsatz braucht es Hersteller mit Software-Expertise

Schon vor mehr als zehn Jahren hatten Storage-Hersteller die Sorge, dass Speichersysteme, da allesamt mit denselben Speichermedien ausgestattet, “commodity” werden, also keinen eigenen Wert mehr haben. Erstaunlicherweise springen nun alle auf den SDS-Zug auf, der spezifische Kontrollerfunktionen hin zum Hypervisor bringt. Stefan von Dreusche warnt vor der Begeisterungswelle.

Was ist Software Defined Storage?

Software Defined Storage überträgt die Intelligenz, die in teurer, proprietärer Hardware lag, auf eine Hardware-übergreifende Software-Plattform, die im Idealfall herstellerunabhängig ist, selbst auf Standardhardware aufsetzt und Hardware-Generationen überlebt. Für Unternehmen bedeutet SDS größere Flexibilität, höhere Verfügbarkeit und Auslastung, und damit eine Kostensenkung im Rechenzentrum. Das ist nicht komplett neu, sondern genau der Ansatz, den wir seit 15 Jahren erfolgreich verfolgen.

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Was ist notwendig damit SDS über mehrere unterschiedliche Speichersysteme hinweg funktionieren kann?

Schlüsseltechnologie ist die hardware- und technikübergreifende Storage-Virtualisierung. Virtualisierungssoftware, wie sie bei Servern, Netzwerken, Applikationen und Desktops etabliert ist, ist bei Storage besonders interessant, da dieser Bereich weitgehend proprietär getrieben wird und damit einen hohen Kostenfaktor darstellt.

Virtualisierungslösungen von Hardwareherstellern sind meist ebenfalls proprietär ausgelegt auf genau diesen einen Hersteller und können somit nicht als SDS gelten.

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Warum sollte ausgerechnet SDS die Evolution von Storage-Services sein?

Wenn sich neben dem technologischen Ansatz auch das Bewusstsein ändert, bedeutet SDS einen Paradigmenwechsel: Statt alle Jahre Hardware auszutauschen und sich dabei auf Herstellerbindungen einzulassen, bedeutet Software-defined eine Standardisierung oder Commodisierung der Hardware. Software-defined Storage gibt dem Anwender die Entscheidungsfreiheit zurück.

Vor über zehn Jahren waren wir darin Innovatoren und heute profitieren wir gegenüber vielen Wettbewerbern von einem technologischen Vorsprung auf der Basis der Feld- und Praxiserfahrung. Dennoch ändern sich Kundenanforderungen permanent und verlangen kontinuierliche Weiterentwicklung.

Beim Software-defined Datacenter geht es darum, Storage effizienter in die virtuelle Infrastruktur zu integrieren und auf die Geschäftsprozesse abzustimmen. Das ist neu, eine Folge der Flexibilisierung durch die Software. Entscheidend ist deshalb, dass die rein Software-definierte Speichervirtualisierung sämtliche Leistungsmerkmale unabhängig von der Hardware geräteübergreifend zur Verfügung stellt.

Wir haben Kunden, die bereits vier oder fünf Storage-Hardware-Generationen unter unserer Software betreiben. Das bietet kurz- und langfristige Kostenvorteile und einen hohen Investitionsschutz.


Das komplette Interview gibt es hier.

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