Pressemitteilung

Trends bei der Virtualisierung 2011

München, Unterföhring, 19. Januar 2011. DataCore Software, führender Anbieter für Speichervirtualisierung auf Software-Basis, kommentiert die erwartete Entwicklung bei der Speichervirtualisierung für das Jahr 2011. Gemäß DataCore ist die hardwareunabhängige Speichervirtualisierung eine der wesentlichen Voraussetzungen für die zunehmende Verbreitung von Cloud Services und virtuellen Desktops.
 
„Der Return on Investment einer rein softwarebasierten Infrastruktur, bei der man nur einmal bezahlt um kontinuierlich mehr aus der ständig ausgetauschten oder erweiterten Speicherhardware herauszuholen, stellt für Unternehmen 2011 einen zunehmend attraktiven bis unverzichtbaren Mehrwert dar“, so George Teixeira, CEO bei DataCore Software. Er sieht für 2011 folgende Entwicklungen und Herausforderungen:
 
1. Der Nachholbedarf, die kritische Wettbewerbssituation und die Lehren aus der Rezession werden dynamische, softwarebasierte virtuelle Infrastrukturen schnell zum Standard machen, woraus sich neue Investitionsstrategien für Speicherressourcen und der Wahl von Hardwareplattformen ergeben.
 
Aufgrund des Nachholbedarfs blicken die Anbieter von Speicherhardware hoffnungsvoll in die Zukunft. Branchenberichte belegen, dass der Datenspeichermarkt sich im Jahr 2010 wieder eindrucksvoll zurückgemeldet hat. Der Nachholbedarf bei Unternehmen, die Aufrüstungen hinausgezögert und Modernisierungen gescheut haben, macht sich bemerkbar. Der Trend weist jedoch offenkundig nicht zurück zu hardwaredominierten Infrastrukturen. Vielmehr besteht eine große Nachfrage nach Cloud Computing, virtuellen Desktops und Speichervirtualisierung. Die Käufer wollen sich immer seltener auf rein physische Infrastrukturen festlegen.
 
2. Speichervirtualisierungssoftware sorgt dafür, dass im Jahr 2011 die Rentabilitätsgrenze für Virtual-Desktop-Infrastrukturen (VDI) von mehreren Tausend Arbeitsplätzen auf ein paar Hundert Plätze fallen wird.
 
Das Problem bei Umgebungen mit virtuellen Desktops ist, dass SANs häufig mit großen, kostenintensiven Speicher-Controllern und komplexen externen Speichernetzwerken implementiert werden. Dies sorgt zwar für eine angemessene Skalierbarkeit, bringt aber auch eine sehr hohe Rentabilitätsgrenze bei VDI-Implementierungen mit sich. Um diese hohe Finanzierungsbarriere zu überwinden, propagieren Hardwareanbieter mit Nachdruck Infrastrukturen mit mehreren Tausend virtuellen Desktops. DataCore hat umfassend die Wirtschaftlichkeit von Virtual-Desktop-Infrastrukturen (VDI) untersucht und eine Infrastrukturlösung für etwa 200 virtuelle Desktops mit Hardwarekosten von unter 35 US-Dollar entwickelt. Weitere Informationen hier: DataCore senkt die Kosten für virtuelle Desktops.
 
3. Microsoft Hyper-V hat dank seines Preises das Thema Virtualisierung für mittelgroße Unternehmen, die sich bisher nicht damit befasst haben, attraktiv gemacht. Dieser Trend setzt sich fort.
 
Die Kunden haben erkannt, dass sie es sich nicht länger leisten können, über das Einspar- und Effizienzpotenzial virtualisierter Infrastrukturen hinwegzusehen. Ein Aufschwung ohne neue Arbeitsplätze ist ein Indiz dafür, dass die meisten Unternehmen zu allererst auf vorhandene Ressourcen zurückgreifen, um sich wirtschaftlich zu erholen. Virtualisierung bietet diesen Unternehmen die Flexibilität, existierende Infrastrukturen an neue Erfordernisse anzupassen und größtmöglichen Nutzen aus früheren IT-Investitionen zu ziehen. Mit der nächsten DataCore-Softwaregeneration wird DataCore den Vorteil einer softwarebasierten Infrastruktur deutlicher als je zuvor hervorheben: die Kombination von reduzierter Komplexität und erhöhter Flexibilität. Diese Eigenschaft ist so simpel wie wichtig.
 
4. Storage für das Cloud Computing wird erst dann bezahlbar, wenn Clouds auf einem hardwareunabhängigen softwarebasierten Speichervirtualisierungsmodell basieren.
 
Wie bei virtuellen Desktops werden potenzielle Nutzer von Private Clouds von den Preisen abgeschreckt, die auf die enorm hohen Speicheranforderungen zurückgehen. Dies hat das kommerzielle Interesse bisher abgeschwächt. Clouds sind definitionsgemäß softwarebasierte Umgebungen, die Services bedarfsgerecht bereitstellen. Daher führt kein Weg daran vorbei, virtuelle Server, virtuellen Speicher und virtuelle Netzwerke so miteinander zu kombinieren, dass alle Elemente eine gemeinsame Virtualisierungsschicht bilden.
 
5. Die Erhöhung der Ausfallsicherheit und Verfügbarkeit gesamter Infrastrukturen anstelle von einzelnen Geräten wird 2011 der zentrale strategische Entscheidungsfaktor. Ohne den Schutzschirm einer softwarebasierten Virtualisierungsinfrastruktur lässt sich das stetige Datenwachstum früher oder später nicht mehr sicher und bezahlbar managen.
 
Bei einer jüngst durchgeführten Umfrage nach den wichtigsten Einflussfaktoren für strategische Änderungen in der Organisation von Datenzentren bis Ende 2011 wurden interessanterweise Ausfallsicherheit und Verfügbarkeit von der Hälfte der mehr als 1000 Befragten als wichtigste Anforderung genannt. Die Anwender erkennen zunehmend die große Bedeutung der Speichervirtualisierung beim Schutz von Daten und VMs zur Gewährleistung der Ausfallsicherheit. Daher wird Speichervirtualisierung im Jahr 2011 noch stärker in das Blickfeld von IT-Lösungsanbietern und IT-Verantwortlichen rücken.
 
„Die Rezession hat die Erwartungen von Kunden an ihre zukünftigen IT-Investitionen rasant verändert. Sie waren gezwungen, sich schnell mit einer unbeständigen Wirtschaftsentwicklung und einer schwierigen Wettbewerbssituation zu arrangieren. Dabei haben sie die Möglichkeiten softwarebasierter Infrastrukturen erkannt. Vorhandene Hardwarestrukturen ließen sich möglichst effizient weiternutzen, wodurch umfassende Speicherinvestitionen hinausgezögert werden konnten oder gänzlich obsolet wurden. Der Erfolg von Initiativen zur Förderung von Clouds und virtuellen Desktops wird an diesen wirtschaftlichen Prinzipien gemessen. Durch eine Maximierung des Wertes vorhandener Ressourcen sorgt DataCore mit seinem „Softwarevorteil“ für eine spürbare Belebung des Themas Speicherinfrastruktur. Wir freuen uns auf ein spannendes Jahr 2011“, resümiert George Teixeira, CEO bei DataCore Software.
 
Das komplette Dokument steht zum Download bereit unter
http://www.konzept-pr.de/downloads/DataCore2011/DataCoreCEO2011predictions_DE.pdf
  
Über den Verfasser
George S. Teixeira ist verantwortlich für die allgemeine strategische Ausrichtung und Vision von DataCore Software. Teixeira war Mitbegründer des Unternehmens und ist seit 1998 CEO und President von DataCore Software. Zuvor war Teixeira in einer Reihe von Führungspositionen tätig, u. a. als Worldwide VP of Marketing und GM der Product Business Group bei Encore Computer Corporation, wo er auch eine wichtige Rolle als Teamleiter für das OEM-Marketing und Vertriebsgeschäft mit Amdahl, IBM und DEC spielte. Im Jahr 1997 krönte er seine Arbeit mit dem Verkauf der Speichersteuerungssparte von Encore an Sun Microsystems für 185 Mio. Dollar. Teixeira bekleidete außerdem mehrere leitende Managementpositionen in der Computer Systems Division von Gould Electronics.

Über DataCore Software
DataCore Software entwickelt Virtualisierungssoftware für Storage und versorgt Speicherressourcen in physischen und virtuellen IT-Umgebungen mit höchster Verfügbarkeit, bester Performance und größten Auslastungsgraden. DataCore Software bildet die dritte Dimension der Virtualisierung ab, von der der Erfolg von Server- und Desktopvirtualisierungsprojekten abhängen, ganz unabhängig von Modell oder Hersteller der eingesetzten Storage-Hardware. Weitere Informationen unter www.datacore.de.

Unternehmen
DataCore Software GmbH, Bahnhofstr. 18, 85774 Unterföhring, Tel: +49 (0) 89 4613570-0, Email: infoGermany@datacore.com

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