Pressemitteilung

Volkswagen Financial Services virtualisiert mit DataCore

Reading, München, 6. Juni 2007. DataCore Software, führender Anbieter offener Speicherplattformen, bringt seine SANmelody-Plattform bei Volkswagen Financial Services (VWFS) zum Einsatz. Der in London ansässige Finanzdienstleister betreibt auf der Basis der DataCore-Virtualisierungssoftware ein zentrales Storage Area Network (SAN). VWFS profitiert von der Hochverfügbarkeit seiner geschäftskritischen Daten, höherer Ressourcenauslastung und automatischer Speicherbereitstellung nach Bedarf (Thin Provisioning). Mit der Mittelstandslösung von DataCore konnte darüber hinaus kostengünstig ein Notfallplan für die Datenwiederherstellung, wie ihn Compliance-Richtlinien fordern, aufgesetzt werden.

Die Volkswagen Financial Services Ltd. (VWFS) ist mit einem Bilanzvolumen von über einer Milliarde Britische Pfund (2006) einer der größten Finanzdienstleister in Großbritannien und bedient etwa 800 Verkaufsstellen, darunter Automobilhändler für die Marken Audi, Bentley, SEAT, Skoda und Volkswagen. Im englischen Milton Keynes unterhält der Finanzdienstleister zwei Rechenzentren, die ihre IT-Dienste landesweit über 450 internen Mitarbeitern und Vertragspartnern zur Verfügung stellen.

Der Financial Service Act, Compliance-Richtlinien und weitere gesetzliche Regelungen verpflichten Finanzdienstleister und ihre IT-Abteilungen, die Hochverfügbarkeit geschäftskritischer Anwendungen sicherzustellen und Not- und Ausfallpläne für die Datenwiederherstellung (Disaster Recovery) einzusetzen. Die VWFS replizierte deshalb Daten für über 100 Einzelsysteme komplex zwischen den Rechenzentren. Auf der Basis des eingesetzten Direct Attached Storage (lokale SATA-Platten direkt im Server) bedeutete dies für jeden Server eigene Ressourcenplanung, Pflege- und Administrationsaufwand.

?Wir haben einen unmittelbaren Gewinn durch die Lösung, weil wir nur die Speicherkapazität vorhalten müssen, die tatsächlich benötigt wird. Durch das mit DataCore virtualisierte SAN können wir heute Speicher einfach umverteilen, austauschen oder erweitern, während wir in der Vergangenheit für jeden Server Disk-Überkapazitäten schaffen und reservieren mussten?, sagt Mike Duxbury, Senior Networking Specialist bei der VWFS.

Das SAN-Projekt bei VWFS konnte auf Basis der vorhandenen Speicherhardware umgesetzt werden. Die Virtualisierung erfolgt über zwei redundant ausgelegte HP-Server mit DataCores SANmelody 2.0, das sämtliche vorhandene Speicherkapazitäten ? bei  VWFS die bereits vorhandenen HP MSA 20 SATA-Plattenspeicher – in einem virtuellen Pool zusammenfasst. Die Virtualisierungsplattform übernimmt die synchrone Spiegelung der Daten zwischen den Rechenzentren sowie die Speicherzuteilung für die Applikationen (Thin Provisioning) automatisch, wodurch die Auslastung der Disk-Systeme erhöht und gleichzeitig der Administrationsaufwand beträchtlich gesenkt werden kann.

Schon kurz nach der Einführung bewährte sich das System in der Praxis. ?Durch einen Hardware-Fehler hatten wir bald einen Serverausfall. Die Auto-Failover-Funktion von SANmelody sprang automatisch auf den Ersatzrechner über, sicherte den nahtlosen Betrieb und stellte das Produktionssystem im Hintergrund automatisch wieder her. Wir mussten nur minimal eingreifen?, berichtet Mike Duxbury. Ein zweites Mal profitierte man von der SANmelody-Sicherung, als ein Stromausfall das komplette Produktionsrechenzentrum lahm legte und das Ausweichrechenzentrum die Geschäftsabläufe unterbrechungsfrei aufrecht erhielt.

Selbst wenn man diese Ereignisse nicht in Betracht zieht, hat sich die Investition in die SANmelody-Lösung nach Einschätzung der VWFS bereits nach drei Monaten amortisiert. Grund dafür sind die effektivere Verteilung und Auslastung der vorhandenen Ressourcen, verringerter Administrationsaufwand und höhere Performance der Anwendungen. Zudem ermöglichte die virtuelle Infrastruktur die Einführung kostengünstiger Blade-Server.

Mike Duxbury, Senior Networking Specialist bei der VWFS resümiert: ?Obwohl dieses Projekt eine grundlegende Veränderung unserer IT-Infrastruktur bedeutet, ist die Einführung des virtuellen SANs völlig unkompliziert und problemlos vonstatten gegangen.?

Über DataCore Software
DataCore Software verändert die Dynamik des Speichermanagements in puncto Leistung und Wirtschaftlichkeit fundamental. DataCores Disk Server Software ermöglicht einfache Speichererweiterung und zentrales Speichermanagement für Windows-, UNIX-, Linux-, Vmware, MacOS- und Netware-Systeme. DataCore befindet sich in Privatbesitz und unterhält seine Hauptniederlassung in Ft. Lauderdale, Florida. Weitere Informationen über Produkte erhalten Sie unter www.datacore.com.

DataCore Software
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