Vinod Mohan

Freie Wahl des Speichersystems für Veeam Backup & Replication

Veeam und DataCore Software-Defined Storage (SDS) ermöglichen effektiven Datenschutz über herstellerunabhängige Speicherstrukturen hinweg.

In der sich ständig weiterentwickelnden Technologielandschaft von heute ist Datensicherung ein Top-Thema in Unternehmen. Die Verantwortlichen für Rechenzentren entwickeln und implementieren für den reibungslosen Geschäftsbetrieb auch im Ernstfall Backup- und Disaster-Recovery-Pläne, um auf Ausfallzeiten und Datenverluste vorbereitet zu sein. Dafür sind natürlich die richtigen Tools und Prozesse für Backup und Wiederherstellung nötig.

Lösungen für Datensicherung, Replikation und Disaster-Recovery dienen zur Wiederherstellung von Business Services mit möglichst niedrigem RTO (Recovery Time Objective). Dies ist nur dann gegeben, wenn die Anwendung zur Datensicherung- und -verwaltung äußerst zuverlässig, effizient, sicher und flexibel ist. Und nur dann kann die Lösung die Geschäftsanforderungen bedienen und die IT-Infrastruktur des Unternehmens problemlos unterstützen.

In Speicherumgebungen mit Hardware verschiedener Hersteller wird schnelle und nahtlose Datensicherung eine besondere Herausforderung. IT-Abteilungen wechseln von alten Systemen für Backup- und Replikation zu moderneren und leistungsfähigeren Lösungen wie Veeam, um von deren intelligenten Datenverwaltungsfunktionen zu profitieren. Damit werden sie erheblich flexibler und erzielen einen höheren Return on Investment.

Wie Veeam den Backup-Betrieb beschleunigt

Veeam ist eine beliebte Lösung und wird von unzähligen IT-Teams zur Sicherung von Snapshots Virtueller Maschinen (VM) in VMware-Umgebungen verwendet. Um die Sicherung von VM-Snapshots zu beschleunigen und einfacher zu machen, hat Veeam die Universal Storage API entwickelt. Dabei handelt es sich um eine Plug-in-Spezifikation, mit der Storage-Anbieter ihre Software in Veeam Backup & Replication integrieren, um Speicher-Snapshots zu erstellen und diese effizienter zu sichern.

Was ist der Unterschied zwischen einem VM-Snapshot und einem Speicher-Snapshot?

Ein VM-Snapshot ist eine Point-In-Time-Kopie der virtuellen Maschine, die ein Rollback zu einem früheren, bekannten Zustand der VM ermöglicht. Dies ist hilfreich bei der Wiederherstellung von Daten während der Disaster Recovery oder auch nur bei der Sicherung verschiedener Zustände der VM und ihrer Daten für Analysen und Tests.

Ein VMware VM-Snapshot besteht aus 4 Komponenten:

  • .vmdk-Flat File: enthält die Rohdaten auf der Festplatte.
  • vmdk-File: beinhaltet den Unterschied zwischen dem aktuellen Zustand der virtuellen Festplatte und dem Zustand, der bei der Erstellung des vorherigen Snapshots bestand.
  • .vmsd-Database: enthält die Snapshot-Informationen.
  • .vmsn-File: hält den Speicherstatus der VM fest und ermöglicht die Rückkehr in den laufenden Zustand einer VM.

Je länger der Hypervisor einen VM-Snapshot aktiv halten muss, desto mehr wirkt sich dies auf die Performance der VM aus. Schuld daran ist der zusätzliche System-Overhead, der bei der Aufrechterhaltung des Point-in-Time-Image für die Dauer des Backups anfällt – ein I/O-intensiver Prozess, der mehrere Minuten oder sogar Stunden dauern kann.

Wegen dieser unerwünschten Folgen machen Unternehmen seltener Snapshots. Diese „Bequemlichkeit“ kann aber riskant sein, da Datenbestände so verwundbarer werden.

Dagegen kann ein Speicher-Snapshot schnell den Point-in-Time-Zustand der VM aus einem momentanen VM-Snapshot erfassen, der nur Sekunden dauert. Der Normalbetrieb der Anwendung kann anschließend schnell wieder aufgenommen werden. Backups können dann direkt vom SAN erstellt werden, in dem sich der Speicher-Snapshot befindet – ohne die Anwendungs-VM zu stören. Häufigere Snapshots sind damit möglich, mit weniger Lücken zwischen den Wiederherstellungspunkten, von denen man sicher weiß, dass sie einwandfrei sind.

Speichersysteme, die auf der Veeam Universal Storage API basierende Plug-Ins anbieten, minimieren die Auswirkungen von VM-Snapshots durch Speicher-Snapshots für Backups. Der Haken an der Sache: nur bestimmte Storage-Array-Modelle weniger Hersteller bieten geeignete Veeam-Plug-ins an.  Sicherungen von Daten, die auf anderen nicht konformen Speichergeräten aufbewahrt werden, beeinträchtigen die Reaktionszeiten der Anwendungen erheblich.

Die Backup-Herausforderung bei heterogenen Speichersystemen

Eine typische Backup-Herausforderung in Konzernen – oder sogar in einer mittelgroßen Unternehmen – ist der Umgang mit heterogener Speicherhardware. Lösungen wie Veeam bieten zuverlässige Backups virtueller Maschinen vom Hypervisor aus. Der Speicher im Backend muss allerdings in die Backup-Lösung integriert sein, um von der Optimierung durch Veeam zu profitieren. Dies ist oft schwierig, da Unternehmen bei den aktuellen Scale-Out-Infrastrukturen Speicherkapazität basierend auf den jeweiligen Business-Anforderungen anschaffen. Es kann eine Kombination aus All-Flash-Arrays (für Primärspeicher) und weniger kostspieligen HDDs (für Sekundärspeicher) geben.

DataCore Software-Defined Storage garantiert Herstellerunabhängigkeit für Speicherbackups mit Veeam

DataCore , die Lösung für Software-Defined Storage, bietet ein Veeam Universal Storage API-Plugin. Veeam Backup & Replication kann damit Speicher-Snapshots unabhängig von den Marken und Modellen der Geräte im virtuellen Speicherpool verwenden, selbst wenn diese Geräte kein Veeam-Plugin bieten.  Die unterstützten Festplatten reichen von integriertem NVMe Flash und All-Flash Arrays bis hin zu klassischen HDD Festplatten. Dieselben optimierten Backups können auch in hyperkonvergenten Infrastrukturen erstellt werden. Damit wird Versprechen von ultimativer Flexibilität und Herstellerunabhängigkeit eingehalten.

Veeam Backup Integration with DataCore

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Weitere Vorteile für Veeam-Kunden:

  • Veeam-Ready-Repository für Backup-Daten: Separate SANsymphony-Knoten, idealerweise an einem anderen Ort, können auch die Rolle eines Veeam Ready Repository übernehmen und Backup-Kopien sicher und wirtschaftlich speichern. Von dort aus können Anwender ältere Backup-Dateien über Veeam Cloud Tier als Teil des Scale-out Backup Repository in der Veeam Availability Suite auf kostengünstigere, flexiblere Objektspeicher auslagern.
  •  Automatisiertes Daten-Tiering: Mit den Auto-Tiering-Funktionen von SANsymphony können Speicher-Snapshots automatisch vom Primärspeicher in kostengünstigeren Sekundärspeicher migriert werden.
  •  Sofortige VM-Recovery: Sollte eine virtuelle Maschine ausfallen, kann Veeam im Handumdrehen einen VM-Snapshot aus der Backup-Kopie wiederherstellen.
  •  Unterbrechungsfreie Datenmigration: SANsymphony hilft dabei, Daten einfach und effizient auf andere Speichergeräte zu migrieren. Dabei ist es egal, ob die Migration stattfindet, weil die Speicherhardware aus Altersgründen ausgetauscht wird, das Rechenzentrum umziehen muss oder ein Unternehmen seine Speicher-Kapazitäten ausbaut.

Weitere geräteunabhängige Funktionen von SANsymphony umfassen synchrone Spiegelung und asynchrone Replikation, Zero-Touch-Failover und Failback für lokale und Metro-Cluster, erweiterte Standortwiederherstellung sowie kontinuierliche Datensicherung (CDP).

Die Integration der DataCore SDS-Speicherinfrastruktur in eine bestehende Veeam Backup & Replication-Umgebung macht diese besonders flexibel. So können Unternehmen sich frei entscheiden, welche Speicherhardware sie einsetzen. Sprechen Sie mit einem DataCore-Lösungsarchitekten, um die SANsymphony-Integration mit Veeam in Ihrem Rechenzentrum zu testen.

Hilfreiche Ressourcen:

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