Alfons Michels

Sekundärspeicher muss weder teuer noch schwierig zu verwalten sein

Was ist Sekundärspeicher?

In der Regel ergänzt Sekundärspeicher den normalen Speicher (typischerweise Primärspeicher genannt), der für die wesentlichen täglichen Aufgaben verwendet wird. Der Primärspeicher ist schnell und hochverfügbar – und dementsprechend preislich einzuordnen. Doch ein Großteil Ihrer Daten hat keine hohen Leistungsanforderungen wie z. B. Ihre geschäftskritischen Produktionsanwendungen. Und hier kommt Sekundärspeicher ins Spiel.

Auch bei ihm ist es sehr wichtig, dass alle Daten bei Bedarf zugreifbar sind. Doch meistens werden dafür kostengünstige Geräte genutzt. Sie sind entweder etwas älter oder bieten nur eingeschränkte Speicherfunktionen/-dienste. In der Regel fungiert der Sekundärspeicher als „Massenspeichergerät“ für folgende Anwendungsfälle:

  • Selten benötigte Daten
  • Daten mit langen Aufbewahrungsfristen
  • Online-Archivierung/-Backups
  • Offsite-Speicherung (z. B. für Disaster Recovery, die auch in der Cloud erfolgen kann)
  • Privater Cloud-Speicher (geringe Kosten, Onsite-Kapazität).

Zwei wesentliche Probleme sind zu lösen

Wie zuvor bereits erwähnt, sind die Kosten und das Management die zwei wesentlichen Herausforderungen, denen Nutzer beim Sekundärspeicher gegenüberstehen. Entstanden sind diese durch den Ansatz, entweder bereits vorhandene Speicherinvestitionen oder vergleichsweise günstigen Speicher einzusetzen. Das führte dann zur parallelen Nutzung verschiedenster Technologien als Sekundärspeicher.

Auf der einen Seite hat dies eine fragmentierte Speicherinfrastruktur geschaffen, die häufig unterschiedliche Speicherdienste bietet. Das erschwert die Gesamtverwaltung. Auf der anderen Seite würde es erhebliche Neuinvestitionen nach sich ziehen, eine so vielfältige Speicherlandschaft mit großen Datenmengen auf eine einzige Hardwareplattform zusammenzuführen.

Wie kann IT diese Barrieren überwinden?

Software-Defined Storage als Sekundärspeicher nutzen

Um die beschriebenen Probleme zu lösen, setzen moderne IT-Abteilungen SDS-Technologie ein. Genauso wie die Server Virtualisierung half, ganz ähnliche Probleme auf Rechnerebene zu lösen, behebt SDS die Herausforderungen im Speicherbereich.

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Der Einsatz von SDS als Sekundärspeicher bündelt verschiedene Speicherressourcen und stattet sie mit einheitlichen High-End-Speicherfunktionen aus.

Mit Software-definierten Speicher können Sie die Kosten für große Speichervolumen, die für den Sekundärspeicher benötigt werden, senken. Gleichzeitig können Sie die gesamte Speicherarchitektur zentral und einheitlich verwalten – ganz unabhängig davon, welche Speichergeräte im Einsatz sind. Zusätzliche Funktionen wie Hochverfügbarkeit, Auto-Tiering und Thin Provisioning helfen Ihnen, Verwaltungsaufgaben weiter zu reduzieren und gleichzeitig sicherzustellen, dass Ihre Daten immer verfügbar sind.

Zu den Vorteilen von softwaredefinierter Speichertechnologie gehören die Zukunftssicherung Ihrer Speicherumgebung, die Möglichkeit neue Technologien zu integrieren, vereinfachte Erweiterungsoptionen und reibungslose, unterbrechungsfreie Datenmigrationen durchzuführen.

Durch den Einsatz von SDS können Nutzer High-End-Speicherfunktionen für jede Festplatte mit einer klaren Unterscheidung zwischen leistungsstarkem Primärspeicher und kostengünstigem Sekundärspeicher nutzen – was eine Cloud-ähnliche Wirtschaftlichkeit bietet.

Erfolgreicher Einsatz bei Jena Optronik

jena optonik logo testimonial

Jena Optronik, ein Pionier der multispektralen Weltraumforschung und einer der Weltmarktführer auf dem Gebiet der Positionskontrollsensoren, nutzt eine SDS-basierte Sekundärspeicherlösung und ergänzt so seine hochverfügbare Infrastruktur.

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Ein Beispiel aus der Praxis: Geringe Kosten für den Sekundärspeicher und gleichzeitig angemessene Leistung und hohe Verfügbarkeit auf Unternehmensniveau.

Die von Jena Optronik implementierte Lösung ist für die kosteneffiziente Speicherung großer Datenmengen optimiert. Damit erfüllt das Unternehmen seine Geschäftsanforderungen nach hoher Verfügbarkeit von Produktions- und Entwicklungsdaten für seine innovativen Raumfahrtsensoren und gewährleistet einen schnellen Zugriff auf Projektdaten mit einer Aufbewahrungsfrist von mehr als 20 Jahren.

Reiner Pohl, Abteilungsleiter IT bei Jena Optronik:

„Die Hardwareunabhängigkeit der DataCore-Lösung ist der Schlüssel zu einer zukunftsorientierten, flexiblen Infrastruktur und die Erweiterungskosten sind kalkulierbar. Wir können neue Speichertechnologien integrieren und sind für die nächsten 20 Jahre gewappnet.“

Erfahren Sie mehr zu Sekundärspeicher

Vereinbaren Sie eine kurze Live-Demo mit einem unserer Lösungsarchitekten. Neben der Möglichkeit, softwaredefinierte Speicher in Aktion zu sehen, können Sie Ihre aktuellen Speicherprobleme, und wie man diese lösen kann, diskutieren. Lesen Sie in unserer Jena Optronik-Case Study, wie das Unternehmen von Software-defined Storage profitiert.

 

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