Deduplikation und Kompression

Sparen Sie bares Geld, indem Sie Speicherplatz von redundanten Daten befreien
Verfügbare Lizenzen

Bei Nutzern wie auch bei Anwendungen entstehen gelegentlich doppelte Kopien identischer Daten, welche unnötigerweise Speicherkapazität binden. Bei DataCore kommt eine Deduplikationstechnik zum Einsatz, mit deren Hilfe der von solchen Kopien verwendete Speicherplatz reduziert wird.

Der Deduplikationsdienst analysiert im Hintergrund Datenblöcke und sucht nach Wiederholungen. Durch Referenzierung auf eine einzelne komprimierte Kopie werden mehrfach vorhandene Datenkopien ersetzt und der benötigte Speicherplatz verringert. Diese Funktion setzt erst nach der eigentlichen Verarbeitung ein und berücksichtigt die Auslastung des Systems, sodass es bei Spitzenbelastungen nicht zu Konflikten kommt.

Diagramm: Deduplizierung/Komprimierung
In der gesamten Infrastruktur kommen universelle Dienste für die Einsparung von Speicher zur Anwendung und erweitern die Deduplikation und Kompression auf Blockebene auf beliebige Speicher- und Dateisysteme oder Hypervisoren.

Wenn eine Anwendung oder ein Nutzer die deduplizierten Daten anfordert, verwendet die Software auf nachvollziehbare Weise die angelegte Referenz, um eine Kopie der Daten abzurufen.

Von Deduplikation und Kompression profitieren am ehesten Dateitypen mit relativ statischem Inhalt, die wiederkehrende Datenblöcke aufweisen und selten aufgerufen werden, insbesondere wenn sie bereits einige Tage alt sind. Hierzu gehören etwa allgemeine Dateifreigaben, die zur Veröffentlichung von Gruppeninhalten und bei der Softwareentwicklung verwendet werden. Weniger profitieren können Dateien, die oft verändert und ständig von Nutzern oder Anwendungen aufgerufen werden, wie etwa latenzanfällige Datenbanken und Boot-Laufwerke. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der SANsymphony™ Dokumentation.

Alle über SANsymphony angesteuerten Hosts profitieren von der Speicherplatzreduzierung, indem in Frage kommende Dateien in virtualisierten Speicher-Pools aufbewahrt werden, die speziell für die Deduplikation ausgelegt sind. Hierbei werden virtuelle oder physische Server mit Windows, Linux oder Unix gleichermaßen unterstützt. Im Allgemeinen sind preisgünstige Festplatten mit hoher Speicherkapazität für Pools zur Deduplikation am besten geeignet. Es können jedoch auch andere Speichermedien eingesetzt werden.

Bei allen Knoten in einer DataCore-Servergruppe kann die Deduplikation per Fernzugriff verwaltet werden. Die Software verwendet die bewährten Funktionen zur Datendeduplikation und -kompression aus dem darunterliegenden Betriebssystem Windows Server 2012 R2 und erweitert die entsprechende Funktionalität.

Highlights der Funktion auf einen Blick

  • Reduzierung der für die Datenspeicherung erforderlichen Kapazität
  • Erhöhung der Effizienz des Speichers
  • Auswahl der für die Deduplikation und Kompression vorgesehenen virtuellen Festplatten
  • Festlegen von Zeitplänen für die Deduplikation nach der eigentlichen Verarbeitung
  • Anzeige der Einsparungen beim Speicherplatz

Der beste Start für ein Software-defined Data Center der nächsten Generation